M I: Zu viele Fehlwürfe brechen Wabü das Genick

Am Samstag kommt das starke Team des HT München in die Ballsporthalle.

HaSpo Bayreuth – DJK Waldbüttelbrunn 22:16 (7:8)

Rückschlag für Waldbüttelbrunns Handballer: In Bayreuth hat die DJK überraschend Federn gelassen.

Max Feuerbacher machte ein starkes Spiel, doch leider reichten seine Paraden nicht, um in Bayreuth zu gewinnen.

„Wir müssen die Gründe nicht lange suchen“, konstatierte DJK-Trainer Dusan Suchy nach der Pleite in der Wagnerstadt: „Wir haben auswärts in Bayreuth 22 Tore bekommen und dennoch verloren. Bei einer so offensiv eingespielten Mannschaft muss man das Spiel so auf jeden Fall gewinnen. Doch wir hatten heute 21 Fehlwürfe. Ich will die gute Leistung von HaSpo nicht schmälern, aber da müssen wir abgezockter agieren.“

Dabei hatten die Sumpfler zu Beginn der zweiten Hälfte noch mit 11:8 geführt. Die DJK-Defensive stand vor einem reaktionsschnellen Max Feuerbacher zwischen den Pfosten. Doch vorne gelangen bis zum Ende nur noch fünf eigene Treffer. „Das war Doping für den Gegner, der bis zur letzten Minute gekämpft hat“, so Suchy.

Waldbüttelbrunn: Feuerbacher, Orsolic – Dutz, Stumpf 3, Beißner, Wolf 1, Feitz 2, Glöggler 3, Paul 3, Issing 1, Kwiatkowski 2, Kirchner 1, Renz, Meyer.

______________________________

So berichtet Jörg Rieger von der Mainpost. Mehr unter: https://www.mainpost.de/sport/wuerzburg/Rueckschlag-fuer-Waldbuettelbrunn;art786,10078011

______________________________

Bericht aus Sicht von HaSpo Bayreuth:

Abwehr zermürbt Titelanwärter

Haspo-Männer besiegen DJK Waldbüttelbrunn mit 22:16 / Torwart Tornow glänzt mit 50-Prozent-Quote

Das vierte Spiel war das klar beste von Haspo Bayreuth in der bisherigen Saison der Männer-Bayernliga. Vor allem defensiv bot die Mannschaft der Trainer Michael Werner und Marc Brück gegen die DJK Waldbüttelbrunn eine glänzende Leistung und verdiente sich damit einen in der Höhe kaum erwarteten Sieg mit 22:16 (7:8) gegen den zuvor noch verlustpunktfreien Meisterschaftsanwärter.

Dabei waren die Vorzeichen vor dem Spiel eher ungünstig. Torwart Robin Hennig wurde beim Warmwerfen unglücklich im Gesicht getroffen und musste daraufhin seinen Platz räumen. Der zuvor zwei Wochen lang von einer schweren Erkältung außer Gefecht gesetzte Nick Tornow ging zwischen die Pfosten, und Marc Brückner stand erneut als Backup bereit. Dieses Missgeschick sollte sich aber bald sogar als Glücksfall erweisen, denn Tornow hielt hervorragend. Am Ende war der Schlussmann mit einer großartigen Erfolgsquote von 50 Prozent ganz wesentlich am Erfolg beteiligt. Den 16 Gegentoren standen 16 abgewehrte Würfe gegenüber.

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel aber dennoch komplett ausgeglichen, da auch Waldbüttelbrunns Torwart Max Feuerbacher tolle Paraden zeigte. Insgesamt leisteten sich nämlich auch die Bayreuther 17 Fehlwürfe, und in Kombination mit zehn technischen Fehlern verhinderte das eine frühere Haspo-Führung. Allerdings gelang es auch den Würzburger Vorstädtern nicht, sich abzusetzen. Gegen die jederzeit aggressive und mit großem Engagement gegenseitig helfende offensive 3:2:1-Abwehr der Bayreuther taten sich die eigentlich so offensivstarken und aus dem Rückraum so wurfgewaltigen Unterfranken über 60 Minuten enorm schwer. Kein leichter Treffer wurde der DJK zugestanden.

Dennoch schienen die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße einbiegen zu können, als sie mit 10:7 (32.) und 11:8 (34.) drei Tore vorlegten. Dann steigerte sich aber auch Haspo in der Offensive. Besonders Stefan Wopperer im linken Rückraum übernahm nun viel Verantwortung und war neben dem überragenden Torwart Tornow hauptverantwortlich für die schnelle Wende zum 13:12 (43.). Als dann auch noch Spielmacher Tim Herrmannsdörfer aufdrehte und in 1:1-Situationen nicht mehr zu halten war, zogen die Bayreuther über 18:15 (51.) auf 20:16 (56.) vorentscheidend davon. „Unsere Mannschaft hat heute gezeigt, wozu sie im Stande ist, wenn sie an ihre Leistungsgrenze geht“, zeigte sich Haspo-Trainer Michael Werner nach Spielschluss begeistert. „Wir haben einen eigentlich sehr offensivstarken Gegner bei 16 Toren gehalten. Das zeigt, wie stark unsere Abwehr und unser Torwart heute waren. Als wir dann im zweiten Durchgang auch noch im Angriff mit mehr Überzeugung agiert und an uns geglaubt haben, war der Heimsieg nur noch die logische Folge.“

Haspo Bayreuth: Tornow (16 Paraden), Brückner (n.e.) – Schalk, Nicola (1 Tor), Baldauf (1), Herrmannsdörfer (6), Funke (2), Berghammer (1), Saborowski (4), Elschner (1), Meyer-Siebert (2), Wopperer (4), Klenk, Klima. berg

Quelle: http://www.haspo-bayreuth.de/Haspo/files/01_Home/Aktuelles/singleviewSpielbericht.php?nav=1&subnav=1&subsubnav=3&id=64&team=13&spielauswahl=Saison