M I: Zu viele Fehlwürfe führen zu zweiter Niederlage der Saison

In Rothenburg musste sich unser Team knapp mit 23:24 geschlagen geben.

TSV Rothenburg – DJK Waldbüttelbrunn 24:23 (12:10)

Waldbüttelbrunns Handballer haben in Rothenburg ihr zweites Saisonspiel verloren – mehr nicht. Doch die knappe 23:24-Pleite beim Abstiegskandidaten ist womöglich der Anfang vom Ende jedweder Titelträume. Und nicht nur das: Mit sieben verworfenen Siebenmetern stellten die Sumpfler einen unrühmlichen Rekord auf. „Es war eine der unnötigsten Niederlagen, die ich je in meiner Karriere erlebt habe“, fand DJK-Trainer Dusan Suchy klare Worte. Das habe nicht nur an den vergebenen Strafwürfen gelegen. „Wir hatten mindestens nochmals die gleiche Zahl an hochkarätigen Chancen aus dem Feld. Doch auch da hat es uns an Durchschlagskraft gefehlt.“

Sieben verworfene Siebenmeter

Andreas Paul (dreimal), Nils Kwiatkowski, Lukas Tendera, Markus Kirchner und Bastian Demel scheiterten während der Partie allesamt vom Strich. „Es verwirft ja niemand mit Absicht. Am Anfang hat etwas die Genauigkeit gefehlt. Und mit jedem Fehlwurf steigt die Nervosität der Werfer und gleichzeitig das Selbstvertrauen des Tormanns“, stellte Suchy fest.

Rothenburgs polnischer Schlussmann Bartek Pawlak, der erst im Dezember an die Tauber gewechselt war, wuchs jedenfalls über sich hinaus. „Das war sensationell, was der gehalten hat“, gestand Suchy, der neben dem erkrankten Kreisläufer Tobias Glöggler auch auf Kapitän Manuel Feitz verzichten musste. Obgleich sein Team nach dem Seitenwechsel schon mehrmals wie der sichere Verlierer ausgesehen hatte, kämpfte es sich in den letzten Minuten mit einer offensiven Deckung nochmals heran. Spielmacher Paul glich kurz vor Schluss schließlich zum 23:23 aus. Nun setzten die Waldbüttelbrunner alles auf eine Karte – und wurden dafür bestraft. Rothenburg gelang 15 Sekunden vor dem Ende der entscheidende Nadelstich.

Waldbüttelbrunn: Feuerbacher, Orsolic – Dutz, Stumpf 6, Beißner, Wolf 3, Tendera 5/1, Paul 4/1, Issing, Kwiatkowski 1, Kirchner 1, Renz, Demel 2, Meyer 1. Spielfilm: 3:4 (7.), 7:4 (14.), 8:7 (20.), 12:9 (29.), 12:10 (Halbzeit); 14:13 (39.), 17:13 (41.), 18:16 (47.), 20:19 (54.), 22:19 (57.), 24:23 (Endstand).

So berichtet die Mainpost. Mehr unter: https://www.mainpost.de/sport/wuerzburg/Niederlagen-und-Schlappen-Friedberg-Trainer-und-Trainerinnen-Spielfilme-Handball-Der-Anfang-vom-Ende-der-Titeltraeume-fuer-Waldbuettelbrunn;art786,10175724