Bester Werfer in der körperbetonten Partie war Waldbüttelbrunns Malte Tobaben mit neun Treffern, bei dessen Würfen von der Rechtsaußenposition die Bad Neustädter Torhüter mitunter einen unglücklichen Eindruck hinterließen. Tobabens Würfe fanden meist ihren Weg ins kurze Eck.
„Es war ein richtiger Kampf“, fand DJK-Trainer Csaba Szücs. Er sah eine „sehr ausgeglichene Partie mit dem glücklicheren Ende für uns“. Diesen Erfolg habe sich seine Mannschaft aber erarbeitet: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns besser organisiert und viele Chancen erspielt. Wir haben einen kühlen Kopf bewahrt und unseren Vier-Tore-Vorsprung nach Hause gebracht.“
Dem HSC fehlt Disziplin
„Diese Niederlage tut uns weh“, sagte HSC-Co-Trainer Florian Hauck. „Wir waren gut vorbereitet und hatten gehofft, dass wir die zwei Punkte mitnehmen können. Allerdings haben uns Cleverness und Disziplin gefehlt“, führte er aus.
„Wegen der fehlenden Disziplin müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Die Schiedsrichter haben ihre Linie durchgezogen“, erklärte Hauck. Aus seiner Sicht hätte die Partie dennoch „in beide Richtungen kippen“ können. „Wir sind trotz des Rückstands mit einer stabilen Abwehr ins Spiel gestartet, haben uns aber zu viele leichte Fehler im Angriff geleistet.“
Nach drei Spieltagen steht Waldbüttelbrunn nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Oberliga-Tabelle mit 2:2 Punkten auf Platz sechs. Bad Neustadt, als souveräner Meister der Handball-Bezirksoberliga aufgestiegen, hat bei zwei Niederlagen zwar auch schon eine Partie gewonnen, steht wegen des Punkteabzugs aber mit 0:4 Punkten auf dem vorletzten Platz.
Die DJK tritt am nächsten Samstag, 10. Oktober bei der HSG Weidhausen-Ebersdorf an (18 Uhr).
Waldbüttelbrunn: Ketesdi, Sommerkorn – Eichhorn, L. Becker 5/3, Tobaben 9, Schüle, Soloviov 7, Rieger, F. Becker 1, Hohmann 6, Kaupp, Schicks, Szatmári 3, Genheimer.