M II: Niederlage in einer kampfbetonten Partie
Bezirksoberliga, Männer
DJK Waldbüttelbrunn II – MHV Schweinfurt 22:29 (12:13)
Am 3. Oktober 2026 stand für uns das zweite Saisonspiel auf dem Programm, bei dem wir auf den MHV Schweinfurt 09 trafen. Mit einem Kader von elf Spielern waren wir grundsätzlich gut aufgestellt und hatten ausreichend Möglichkeiten zur Rotation. Lediglich im Rückraum zeichneten sich bereits vorab personelle Engpässe ab – ein Umstand, der uns im späteren Spielverlauf noch zum Verhängnis werden sollte.
Die Anfangsphase der Partie verlief leider nicht nach Maß. Gleich zu Beginn ließen wir eine erste Großchance per Siebenmeter ungenutzt. Die Gäste aus Schweinfurt nutzten dies eiskalt aus und starteten mit einem 0:3-Lauf in die Begegnung. Erst in der fünften Spielminute konnten wir durch einen verwandelten Siebenmeter unseren ersten Treffer verbuchen und im Spiel ankommen.
In der Folge entwickelte sich eine stark umkämpfte und sehr körperbetonte erste Halbzeit. Die Schweinfurter agierten mit einer äußerst harten, phasenweise grenzwertigen Abwehr, so das wir uns jeden Torerfolg hart erarbeiten mussten. Zwischenzeitlich lagen wir bereits mit drei Toren im Hintertreffen, bewiesen jedoch große Moral und kämpften uns bis zur Halbzeitpause auf einen knappen 12:13-Rückstand heran.
Wir erwischten einen guten Start in die zweite Hälfte. Zwar kamen die Gäste zunächst wieder zum Torerfolg, doch wir hielten nun mühelos dagegen. In der 37. Minute belohnten wir uns für unsere starke Phase und glichen verdient zum 17:17 aus. Das Spiel schien nun zu kippen – doch genau in dieser entscheidenden Phase machte sich unsere personelle Schwäche im Rückraum schmerzhaft bemerkbar.
Die Schweinfurter stellten ihre Taktik um und nahmen unseren Mittelmann Lukas Grimmer durch eine strikte Manndeckung für die folgenden 15 Minuten komplett aus dem Spiel. Diese Maßnahme zeigte leider die gewünschte Wirkung und führte zum Bruch in unserem Angriffsspiel. Uns fehlte im restlichen Rückraum schlichtweg die Erfahrung, der Ideenreichtum und eben auch die personelle Breite, um diesen taktischen Kniff der Gäste adäquat zu kompensieren. Während der MHV Schweinfurt einen schnellen 5:1-Lauf hinlegte, fanden wir keine spielerischen Lösungen mehr.
Diesen Rückschlag und den Lauf der Gegner konnten wir in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr wettmachen. Zwar gelangen uns in der Schlussphase noch einige Treffer, doch die offensive Durchschlagskraft war gebrochen.
Letztendlich mussten wir uns mit 22:29 geschlagen geben. Ein Ergebnis, das nach dem starken Zwischenspurt zur 37. Minute bitter ist, aber letztlich deutlich aufzeigte, dass uns an diesem Tag die taktischen und personellen Alternativen im Rückraum fehlten.